Altstadt

Thema Hauptstraße, Stadtblattartikel von Wassili Lepanto am 16.1. 2012

Das Thema der Hauptstraße ist nicht nur verkehrstechnischer, sondern auch ästhetischer Natur.

Eine historische Straßenbahn ohne Überleitung, behindertengerecht, eingleisig und leise, zwischen dem Karlstor und dem Bismarckplatz, würde die geschwungene Linie der Hauptstraße positiv unterstreichen und die Reihung der Geschäftsfassaden visuell beleben. Busse ohne festgelegte Schienenbasis bringen Unruhe und Unsicherheit mit sich, da die Fußgänger immer neue Ausweichmöglichkeiten suchen müssten; schwierig, besonders wenn man den Bus im Rücken hat!

Lärm in der Altstadt – was hat sich getan?

Seit viele Bürger und Bürgerinnen der Altstadt und die verschiedenen aktiven Bürgerinitiativen 2009 „LINDA- Leben in der Altstadt“ gründeten, weil die Zustände im Herzen der Altstadt immer unerträglicher wurden, sind zwar zwei Jahre vergangen, aber es hat sich einiges getan. Nach mehreren „Runden Tischen“ und Veranstaltungen scheinen die zuständigen Ämter, sowie die Polizei auf einem guten Weg zu sein, sie haben das Problem erkannt und sind aus meiner Sicht mittlerweile kooperative Gesprächspartner für die Bevölkerung.

Für eine Renaissance der Hauptstraße (III), Stadtblattartikel von Wassili Lepanto am 19.12. 2011

Nach der Erkenntnis der Ökologen, Denkmalschützer und Stadtplaner wird „die zukunftsfähige Stadt von Morgen die Stadt von Gestern sein“.
Auch deshalb sollte im Rahmen der „Machbarkeitsstudie Straßenbahn durch die Ebert-Anlage“ auch eine eingleisige Straßenbahnführung durch die Hauptstraße (ohne Überleitung, behindertengerecht), untersucht werden.

Für eine lebenswerte Altstadt...

...setzen sich sieben Altstadtinitiativen (ILA, BIEST!,Bürger für Heidelberg, Wohnen in der Altstadt, Drei Könige, Kornmarkt, Stadtteilverein Alt-Heidelberg) gemeinsam unter dem Namen LINDA (Leben in der Altstadt) ein. In einer großen Bürgerversammlung mit 350 TeilnehmerInnen stellte LINDA am 29.09.09 einen Forderungskatalog an die Stadtverwaltung zur Diskussion. Diese Forderungen beziehen sich auf den in den letzten Jahren von Monat zu Monat sichtbaren Niedergang des Wohnumfelds von immerhin 11 000 betroffenen Bewohnern durch eine niveaulose Vermarktung der Altstadt.

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